Hämato-Onkologische Basisstation 2A
- Stationsführender Oberarzt: OA Doz. Dr. Andishe Attarbaschi
- Pflegerische Stationsleiterin: Hildegard Frebort, DKKS
Hämato-Onkologische Basisstation 2B
- Stationsführender Oberarzt: OA Univ.Doz. Dr. Michael Dworzak
- Pflegerische Stationsleiterin: Karin Stummer, DKKS
Tagesklinik (2A, 2B)
- Diensttführende Pflegeperson: Margarethe Wochian, DKKS
Stammzelltransplantations-Station (1A)
- Bereichsleitende Oberärztin: OÄ Univ.Doz. Dr. Susanne Matthes
- Pflegerische Stationsleiterin: Susanne WIeczorek, DKKS
Intensivstation (1B)
- Stationsführende Oberärztin: OÄ Dr. Brigitte Keck
- Pflegerische Stationsleiterin: Magdalena Cserko, DKKS
Pflegerische Bereichsleiterin des onkologischen Bereichs: Marianne Perl, DKKS
Seit den 60er Jahren werden im St. Anna Kinderspital Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen behandelt. Wir sind spezialisiert auf die Behandlung kindlicher Blut- und Tumorkrankheiten. Einzig PatientInnen mit Gehirntumoren werden ausschließlich an der Universitätskinderklinik im AKH Wien behandelt.
Pro Jahr erkranken in Österreich etwa 250 Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr) an einer bösartigen Erkrankung, etwa 100 davon werden im St. Anna Kinderspital behandelt. Für spezielle diagnostische, operative oder therapeutische Behandlungen werden die PatientInnen vorwiegend ins
AKH Wien aber auch in andere Einrichtungen in Wien transferiert, die Behandlung vor und nach dem Eingriff erfolgt jedoch im St. Anna Kinderspital.
Neben Chemo- und Strahlentherapie hat sich in den letzten zwanzig Jahren die Stammzelltransplantation, oft die letzte Hoffnung bei Krebserkrankungen und Immundefekten, entwickelt. Derzeit nimmt das St. Anna Kinderspital, als eines der größten europäischen Zentren für Stammzelltransplantationen bei Kindern, jährlich ca. 40 Transplantationen vor.
Zur Optimierung der Behandlung stehen wir in engem Kontakt mit anderen onkologischen Zentren und Forschungseinrichtungen. Dank der
St. Anna Kinderkrebsforschung können wir unsere PatientInnen mittels hochspezialisierter Untersuchungen und Therapien nach modernstem medizinischem Standard behandeln.
Das multiprofessionelle psychosoziale Team betreut in enger Kooperation mit ÄrztInnen und Pflegepersonen die erkrankten Kinder und Jugendlichen und leistet vielfältige Unterstützung für die betroffenen Familien. Darüber hinaus arbeiten wir mit der
Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative (Externer Onkologischer Pflegedienst u.a.) und dem Familienzentrum (Ronald McDonald Haus) zusammen.
Wir wissen, dass eine Krebserkrankung für PatientInnen, aber auch für Eltern bzw. Bezugspersonen eine besondere Belastung darstellt. Die onkologischen Stationen sind für die besonderen Bedürfnisse der erkrankten Kinder und Jugendlichen eingerichtet, Tagesabläufe und alle notwendigen Regeln wie Besuchszeiten, hygienischen Maßnahmen etc. nehmen auf die Behandlungserfordernisse Rücksicht. Bei der Aufnahme informiert Sie das Stationspersonal ausführlich entsprechend Ihrer spezifischen Situation. Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen ersten Überblick geben. Unter
Links und Downloads finden Sie Broschüren, die über Krebs und Krebstherapie im Kinderalter informieren.
Onkologische Basisstationen (2A und 2B)
Aufnahme
Um den kranken Kindern und Jugendlichen mehr Geborgenheit und Sicherheit zu bieten, können in der Zeit von 8.00 - 20.00 Uhr beide Elternteile/Bezugspersonen anwesend sein. Eine Person kann auch über Nacht bleiben. Geben Sie uns bitte so früh wie möglich bekannt, ob Sie mit Ihrem Kind aufgenommen werden wollen.
In der Aufnahmekanzlei erhalten Sie nähere Auskunft über die Möglichkeit der Aufnahme in der Sonderklasse, über die Höhe des Mitversichertenanteils, sowie über die Höhe der Kosten im Falle der nicht vorhandenen Pflichtversicherung.
Was für Ihr Kind mitzubringen ist
Schlafgewand, Windeln, Bettwäsche etc. bekommen die PatientInnen von uns. Bringen Sie bitte Hausschuhe und Zahnbürste, Spielsachen, Bücher, CDs, Kuscheltier (frisch gewaschen) usw. mit.
Alltag auf der Station
Ein Aufenthalt im Krankenhaus bringt viel Neues und Ungewohntes mit sich. Frühstück gibt es ab 8.00 Uhr, bis dahin können die Kinder in der Regel noch schlafen. Begleitpersonen sollen bis 8.00 Uhr ihre eigene Körperpflege beendet haben und ihre Tageskleidung tragen. Vormittags werden Untersuchungen und die notwendigen Therapien durchgeführt. LehrerInnen, KindergärtnerInnen und TherpeutInnen kommen auf die Station und sorgen für Ablenkung. Am späten Vormittag findet die Visite statt. Um ca. 11.30 Uhr wird das Mittagessen serviert. Auch am Nachmittag werden Therapien durchgeführt, manchmal finden auch noch Untersuchungen statt. Das Abendessen wird gegen 17.00 Uhr ausgeteilt. Um 20.00 Uhr soll unbedingt Nachtruhe auf der Station einkehren.
Beachten Sie bitte:
Im ganzen Haus und Spitalsgelände gilt Rauchverbot!
Auf den Stationen ist die Benützung von Handys verboten!
Visite und Auskunft
Die Visiten finden montags bis freitags am späten Vormittag statt. Haben Sie bitte Verständnis, falls Sie bei der Visite vorübergehend das Patientenzimmer verlassen müssen. Dies kann zur Wahrung des ärztlichen Berufsgeheimnisses und zum Schutz der Intimsphäre anderer PatientInnen notwendig sein.
Auf der Station erfahren Sie, wann wir Ihnen als gesetzliche VertreterIn Ihres Kindes für Auskünfte und Informationen über den Gesundheitszustand Ihres Kindes zur Verfügung stehen. Befunde, Untersuchungsergebnisse und notwendige Eingriffe oder Operationen besprechen wir mit Ihnen. Auch über Risiken und mögliche Folgen der vorgesehenen Behandlung werden Sie ausführlich informiert. Beachten Sie bitte: An Samstagen, Sonn- und Feiertagen kann außer in kritischen Fällen nur begrenzt Auskunft über Ihr Kind erteilt werden.
Pflege und Betreuung
Im St. Anna Kinderspital wird nach dem Prinzip der Bezugspflege gearbeitet. Das bedeutet, dass eine Pflegeperson für eine bestimmte Anzahl von PatientInnen zuständig ist. Sie ist Ihre AnsprechpartnerIn in Pflegebelangen und gibt Ihnen gerne Auskunft.
Die Einbindung der Bezugspersonen in die Pflege der erkrankten Kinder und Jugendlichen ist für uns selbstverständlich. Vielleicht ist es Ihnen aber nicht möglich, rund um die Uhr bei Ihrem Kind zu bleiben. Dann kümmern sich KindergärtnerInnen und die LehrerInnen der Wiener Heilstättenschule um die kleinen PatientInnen. Längere krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Schule können durch Unterricht im Spital überbrückt werden, wobei natürlich auf den Gesundheitszustand Ihres Kindes Rücksicht genommen wird.
Spielzimmer
Auf jeder Station gibt es ein Spielzimmer als Sozialraum für PatientInnen und Begleitpersonen.
Mithilfe bei der Pflege
Während Ihrer Anwesenheit im Spital sollten Sie mithelfen, Ihr Kind zu betreuen. Aber: Sie dürfen dem Kind keine mitgebrachten Medikamente verabreichen, keine Verbände selbst wechseln oder entfernen und auch nicht an medizinischen Geräten hantieren. Sprechen Sie bitte mit dem Stationspersonal ab, welche Aufgaben Sie übernehmen können.
Bitte bedenken Sie, dass Sie - solange Sie anwesend sind - weiterhin die Aufsichtspflicht für Ihr Kind haben. Wenn Sie die Station verlassen, teilen Sie dies unbedingt der zuständigen Pflegeperson mit.
Besuch ist da!
Jedes Kind darf täglich zwischen 8.00 und 20.00 Uhr von beiden Elternteilen/Bezugspersonen begleitet werden. Sprechen Sie Besuche der Verwandten und Bekannten bitte ab, es dürfen wegen der erhöhten Infektionsgefahr und Belastung für unsere PatientInnen pro Tag max. 2 Personen hier sein! Geschwisterkindern unter 15 Jahren ist der Besuch erst nach Rücksprache mit dem Stationspersonal erlaubt. Geschwisterkinder müssen infektfrei sein und dürfen keinen Kontakt mit Kinderkrankheiten gehabt haben. Sie haben die Aufsichtspflicht über Geschwisterkinder. Nicht verwandte Kinder unter 15 Jahren sollten wegen der Infektionsgefahr für Ihr Kind nicht auf Besuch kommen.
Ernährung
Unsere PatientInnen erhalten von uns eine altersentsprechende Ernährung, die sorgfältig auf ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist und unter strengen Hygienevorschriften zubereitet wird. Wenn Sie Ihrem Kind Lieblingsspeisen oder -getränke mitbringen oder in der Stationsküche etwa zubereiten wollen, dann sprechen Sie das bitte mit dem Stationspersonal ab.
Hygiene
In einem Spital sind bestimmte hygienische Maßnahmen erforderlich. Am wichtigsten sind Händewäsche und Händedesinfektion. Manchmal ist das Tragen einer Schürze oder einer Gesichtsmaske erforderlich. Für PatientInnen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko und deren Begleitpersonen bestehen spezielle Hygienerichtlinien. Das Stationspersonal wird Sie bezüglich der Kleidungs-, Reinigungs- und Verhaltensvorschriften einschulen. Spezielle Informationsblätter liegen auf den Stationen für Sie bereit.
Über Nacht beim Kind
Wenn Sie bei Ihrem Kind übernachten, müssen Sie vor 20.00 Uhr auf der Station sein. Zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr sollten Sie die Station nicht verlassen, da im gesamten Haus und auch im Hofbereich Nachtruhe herrscht. Ein Wechsel der Begleitperson darf daher in dieser Zeit nicht erfolgen. Sie bekommen von uns die Bettwäsche zur Verfügung gestellt. Für alles andere müssen Sie selbst sorgen. Vergessen Sie nicht, Handtuch und Toiletteartikel sowie eigenes Nachtgewand mitzubringen.
Verpflegung und Essenszeiten für Begleitpersonen
Für eine Begleitperson einer unter 3jährigen PatientIn ist die Verpflegung (laut Krankenanstaltengesetz) gratis. Begleitpersonen älterer Kinder können in der Aufnahmekanzlei Essensmarken beziehen. Genaue Auskünfte gibt die Aufnahmekanzlei.
Frühstück
Mittagessen
Abendessen
| 08.00 - 10.00 Uhr
11.15 - 14.30 Uhr (Sa, So, Fei bis 14.00 Uhr)
17.00 - 18.30 Uhr
|
Frühstück, Mittagessen und Abendessen können Sie im Speisesaal (im Gebäude neben dem Pflegetrakt) einnehmen. Begleitpersonen dürfen aus Rücksicht auf unsere PatientInnen (aus Platz- und Hygienegründen) keine warmen Speisen im Zimmer essen. (Ausgenommen Begleitpersonen in der Sonderklasse)
Hilfe für Sie
Die MitarbeiterInnen des
psychosozialen Teams stehen Ihnen in finanziellen und sozialrechtlichen Belangen, bei Schwierigkeiten im familiären oder weiteren sozialen Umfeld oder bei psychischen Problemen Ihres Kindes beratend zur Seite. Für eine menschlich-spirituelle Begleitung steht die ökumenische Krankenhausseelsorge zur Verfügung.
Mit SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und SeelsorgerInnen können Sie über die Pflegepersonen oder ÄrztInnen der Station Kontakt aufnehmen.
Onkologische Tagesklinik der Stationen 2A und 2B
PatientInnen, die die intensive Behandlungsphase hinter sich gebracht haben, werden von den ÄrztInnen und Pflegepersonen "ihrer" Basisstation in der Tagesklinik weiterbetreut. Damit werden die stationären Aufenthalte auf das absolut notwendige Minimum beschränkt. Entsprechend dem jeweiligen Behandlungsprotokoll werden die PatientInnen zu Untersuchungen oder Behandlungsschritten bestellt, können aber einen Großteil ihrer Zeit zu Hause verbringen.




Stammzelltransplantations-Station (1A)
Die Aufnahme auf die Stammzelltransplantations-Station bedeutet, dass die PatientIn für zumindest einige Wochen in einer Sterileinheit gepflegt wird. PatientInnen und Begleitpersonen müssen daher für diese Zeit sehr strenge Verhaltensregeln einhalten.
Was für Ihr Kind mitzubringen ist
Bringen Sie bitte Pantoffeln und Badepantoffeln, Zahnbürsten und Zahnpasta, für Ihr Baby Schnuller und Sauger, eventuell T-shirts, Socken und Unterwäsche mit. Dem Alter entsprechend brauchen die PatientInnen Spielzeug, Bücher, CDs, Schulunterlagen, Briefpapier, Kuscheltiere, etc. Beachten Sie, dass nicht alles unbeschadet sterilisiert werden kann. Besprechen Sie bitte mit dem Stationspersonal, was notwendig und geeignet ist.
Tagesablauf
Am Vormittag werden Körperpflege und Visiten durchgeführt. Von ca. 11.00 bis 21.00 Uhr können die PatientInnen besucht werden. Montag bis Freitag betreuen KindergärtnerIn, MusiktherapeutIn, MaltherapeutIn, Physiotherapeutin und die LehrerInnen der Heilstättenschule die PatientInnen laut einem gemeinsam erstellten Wochenplan.
Begleitpersonen und Besuch in der Sterileinheit
Vor dem Einschleusen in die Sterileinheit sollte die Anzahl der Bezugspersonen - max. 4 - geklärt sein, wobei aus hygienischen Gründen immer nur eine BesucherIn im Zimmer sein darf. Das Stationspersonal schult alle BesucherInnen auf das richtige Verhalten in der Sterileinheit ein. Ab dem Tag der Aufnahme wird das Einschleusen mit Ihnen geübt, damit Sie Sicherheit beim Einschleusen und in der Sterileinheit haben.
Beachten Sie bitte:
Im ganzen Haus und Spitalsgelände gilt Rauchverbot!
Auf den Stationen ist die Benützung von Handys verboten!
Jede Isoliereinheit ist mit einem Telefon ausgestattet, das allerdings aus hygienischen Gründen nur von der PatientIn benützt werden darf.
Ernährung
Unsere PatientInnen erhalten von uns eine altersentsprechende Ernährung, die sorgfältig auf ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist und unter strengen Hygienevorschriften zubereitet wird. Sie können aber auch "Lieblingsspeisen" mitbringen oder laut Speisekarte für den nächsten Tag bestellen. Das Stationspersonal wird Ihnen alles Nötige zeigen.
Übernachtung
Begleitpersonen, die nicht in erreichbarer Nähe wohnen, können im Elternzentrum des Ronald McDonald Hauses gegenüber dem Krankenhaus übernachten.
Verpflegung und Essenszeiten für Begleitpersonen
Für eine Begleitperson einer unter 3jährigen PatientIn ist die Verpflegung (laut Krankenanstaltengesetz) gratis. Begleitpersonen älterer Kinder können in der Aufnahmekanzlei Essensmarken beziehen. Genaue Auskünfte gibt die Aufnahmekanzlei.
Mittagessen
Abendessen
| 11.15 - 14.30 Uhr (Sa, So, Fei bis 14.00 Uhr)
17.00 - 18.30 Uhr
|
Die Mahlzeiten können Sie im Speisesaal (im Gebäude neben dem Pflegetrakt) einnehmen.
Hilfe für Sie
Die MitarbeiterInnen des
psychosozialen Teams stehen Ihnen in finanziellen und sozialrechtlichen Belangen, bei Schwierigkeiten im familiären oder weiteren sozialen Umfeld oder bei psychischen Problemen Ihres Kindes beratend zur Seite. Für eine menschlich-spirituelle Begleitung steht die ökumenische Krankenhausseelsorge zur Verfügung.
Mit SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und SeelsorgerInnen können Sie über die Pflegepersonen oder ÄrztInnen der Station Kontakt aufnehmen.
Intensivstation (1B)
Die Intensivstation betreut PatientInnen vor allem der onkologischen Stationen, die intensivpflichtig geworden sind. Das Stationspersonal ebenso wie das psychosoziale Team unterstützen Sie in der schwierigen Situation.