Chronologie
1837.
Dr. Ludwig Wilhelm Mauthner gründet das erste Kinderspital Österreichs in der damaligen Vorstadt Schottenfeld.
1848.
Neubau mit 120 Betten, Übersiedlung in die Kinderspitalgasse 6.
1850.
Gründung der Universitätskinderklinik im St. Anna Kinderspital. Sie bleibt von 1850 bis 1911 Teil des Spitals.
1893 - 1895.
Kinderkrankheiten wie Diphtherie und Scharlach treten in Epidemien mit hoher Sterblichkeit auf - durch Spenden wird der Bau von Isolierpavillons ermöglicht.
Anfang des 20. Jahrhunderts .
liegt der Schwerpunkt in der medizinischen und pflegerischen Betreuung der Säuglinge zur Verringerung der Sterblichkeit.
Nach 1945 .
gilt es vor allem Infektionskrankheiten zu behandeln.
1963.
Das St. Anna Kinderspital wird vom Wiener Roten Kreuz übernommen.
In den 70er Jahren.
wird mit der Behandlung krebskranker Kinder begonnen, für die 1978 ein eigener Isolierpavillon errichtet wird. Die wachsenden medizinischen Aufgaben, besonders auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie, machen einen Neu- und Umbau des Spitals notwendig.
1983.
Eröffnung des neuen Pflegetraktes.
1986.
Eröffnung des renovierten Ambulanztraktes.
1986.
Gründung der Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative.
1987.
Errichtung eines Forschungsinstituts für krebskranke Kinder.
1995.
Eröffnung einer Intensivstation, vor allem zur Betreuung von PatientInnen nach Knochenmarkstransplantationen.
1997.
Eröffnung einer onkologischen Tagesklinik.
2001.
Das St. Anna Kinderspital wird als gemeinnützige Ges.m.b.H. geführt.
2010.
Das St. Anna Kinderspital wird in Bezug auf Forschung und Lehre eine Abteilung der Wiener Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
kurzgefasste Geschichte auf der Basis des Buches von P. Krepler: