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Berufsgruppen

PsychologInnen/PsychotherapeutInnen


Die PsychologInnen/PsychotherapeutInnen erfüllen

  • Klinische Tätigkeit

  • Betreuung von PsychologiestudentInnen während des im Studium vorgesehenen 240 stündigen Pflichtpraktikums

  • Ausbildung von PsychologInnen im Rahmen des Curriculums "Klinische- und Gesundheitspsychologie"

  • Durch wissenschaftliche Begleitforschung wird die klinische Tätigkeit erweitert und ergänzt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Mag. Rosemarie Felder-Puig (Psychologin)


Interne Abteilung: Stationärer Bereich und Ambulanzen


Es gibt ein Zuweisungsprinzip. Die PsychologInnen können ausschließlich nach medizinischer Abklärung des Kindes vor Ort zur psychologischen Hilfestellung tätig werden.


Mag. Katrin Fischer, Klinische Psychologin (Station 4B, Ambulanz für Neuropädiatrie)
Dr. Renate Höfinger, Klinische Psychologin (Station 3A, Station 3B, Interne Ambulanz)
Mag. Claudia Oberlerchner, Klinische Psychologin (Station 4A, Ambulanz für Gastroenterologie)

  • Psychodiagnostische Abklärung bei psychosomatischen Fragestellungen

  • Psychologische Interventionen bei organisch chronisch kranken Kindern und deren Familien

  • Psychologische Begleitung und Beratung von Eltern von kranken Säuglingen

  • Psychosoziale Beratung und Betreuung chronisch kranker und/oder behinderter Kinder und deren Familie
  • Neuro-/Psychologische Diagnostik: Leistungsdiagnostik, Entwicklungsdiagnostik, Teilleistungsdiagnostik, Abklärung der Persönlichkeit

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzteteam, Physiotherapie, Logopädie, Sozialarbeit und Psychologie

  • Mitarbeit in der Kinderschutzgruppe


Onkologie und Intensivstation



Mag. Sandra Bartl, Klinische Psychologin (Pädiatrische Immunologie)
Mag. Mareike Höfinger, Klinische Psychologin (mobile psychologische Betreuung; EOPD-Externer onkologisch-psychologischer Dienst)
Mag. Florencia Illas, Klinische Psychologin (SZT Einheit, Station 1B)
Mag. Stephanie Krenn, Klinische Psychologin (Station 2B und Tagesklinik)
Mag. Viktoria Kronberger, Klinische Psychologin (Station 2A, 2B, Tagesklinik)
MMag. Christina Lettner, Klinische Psychologin (Hämatologische und Onkologische Ambulanz, Pädiatrische Immunologie)
Mag. Nisha Mangalath, Klinische Psychologin (Station 2A und Tagesklinik)
Mag. Julia Neudorfer, Klinische Psychologin (Hämatologische und Onkologische Ambulanz, Station 1A)


Für die krebskranken PatientInnen:
  • Krankheitsbewältigung
  • Angstreduzierung
  • Hilfe bei der Integration in den Krankenhausalltag
  • Hilfestellung bei Problemen im sozialen Umfeld
  • Psychodiagnostik
  • Krisenintervention

Für die Angehörigen der PatientInnen:
  • Beratung in psychosozialen Fragen

  • Hilfe bei der Organisation des veränderten Alltags

  • Krankheitsbewältigung

  • Krisenintervention

  • Erziehungsberatung

  • Angebote für Geschwisterkinder

Für das Behandlungsteam:
  • Liaisonhafte Beratung

  • Interdisziplinäre Besprechungen

  • Teilnahme an Gesprächen zwischen ÄrztIn und PatientIn bei Diagnosestellung etc.

Kindergarten- und HortpädagogInnen


Interner Bereich: Magdalena Kalchgruber, Mazeena Mohideen, Wolfgang Schmoll
Onkologie: Sandra Bernhard, Elfriede Einfalt, Carmen Fuß, Gabriele Holzmann, Cornelia Loidl BSc, Isabella Riegler-Walterskirchen

Interne und onkologische Stationen


  • Förderung aktiver Krankheitsverarbeitung

  • Angebot kreativer Beschäftigung für Kinder und Jugendliche

  • Unterstützung der Eltern bei der Betreuungsarbeit

  • kindgerechte Raum- und Wandgestaltung auf den Stationen

Jugendliche und Kinder kommen mit unterschiedlichen Krankheiten, Erfahrungen, Interessen und Bedürfnissen ins Krankenhaus. Aufgabe der KindergärtnerInnen ist es, möglichst individuell auf die PatientInnen einzugehen und entsprechende Angebote zu machen: Vorlesen, Spielen, Zeichnen, Malen, Werken usw. als Möglichkeit, Gefühle auszudrücken und dadurch die Krankheit besser bewältigen zu können. Basis jeder Betreuung ist ein einfühlsames Umgehen mit den PatientInnen, welches ihnen und den Eltern Entscheidungsspielraum lässt, Autonomie fördert, Struktur gibt und während der Zeit des Krankenhausaufenthalts begleitet.

Priorität haben chronisch Kranke oder längerfristig aufgenommene PatientInnen. Auf den onkologischen Stationen findet die Arbeit mit den Kindern größtenteils am Krankenbett statt.

mitfinanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative


MusiktherapeutIn (Onkologie)


Musiktherapeutin: Regina Andasson, BA

Die Musiktherapie bietet den krebskranken Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihren Gefühlen und Gedanken in einem geschützten Rahmen mittels Klängen, Rhythmen, Lautstärke und Melodien Ausdruck zu verleihen. Die PatientInnen können selbst aktiv werden und Kontrolle ausüben und dadurch dem Autonomie- und Kontrollverlust, den sie durch invasive medizinische Eingriffe erfahren, entgegenwirken. Im Spiel erleben sie ihre eigene Lebendigkeit und Kreativität und setzen sich auf symbolischer Ebene mit ihrer inneren und äußeren Welt auseinander.

finanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative


KunsttherapeutIn (Onkologie)


Kunsttherapeutin: Alexandra Reis

Die Diagnose, wie auch die Wirkungen und Nebenwirkungen der meist monatelangen Behandlung können bei krebskranken Kindern und Jugendlichen zu massiven Veränderungen in der Psyche und im sozialen Bereich bis hin zur Sprachlosigkeit führen.
Der Ausdruck von Gefühlen, Stimmungen und Gedanken ist ein wesentlicher Bestandteil der psychischen Bewältigung dieses schwierigen Lebensabschnittes. Kunsttherapie bietet den PatientInnen eine therapeutische Beziehung in einem geschützten Umfeld. Die Vielzahl von Materialien bietet die Möglichkeit zum (non)verbalen Ausdruck.
Ausdruck - Eindruck - die Möglichkeit des Gestaltens und des Erlebens sinnlicher Erfahrungen fördert das Entdecken von verborgenen Ressourcen und schafft einen Raum, in dem Phantasien, Gefühle und Lebendigkeit ausgedrückt werden können.
Kunsttherapie bietet somit PatientInnen Unterstützung in einer extrem schwierigen (Über)lebensphase um im Spannungsfeld Krankheit - soziale Isolation - Angst und Ungewissheit bestehen zu können.

finanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative


SozialarbeiterInnen


Onkologie und Intensivstation

Dipl.Soz. Brigitta Waltl
finanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative

Hämatologie und Immunologie

Dipl.Soz. Kathrin Draskovic, MA

Interne Abteilung: Stationärer Bereich und Ambulanzen

Mag. Silvia Schaubach

Die Sozialarbeit bietet Familien professionelle Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags. Sie orientiert sich an den Stärken und Ressourcen ihrer KlientInnen und arbeitet system- und lösungsorientiert.

Schwerpunkte in der sozialarbeiterischen Tätigkeit:

  • Information und Beratung in sozialen und sozialrechtlichen Fragen
  • Hilfe bei der Beantragung sozialrechtlicher Ansprüche (Pflegegeld, erhöhte Familienbeihilfe, etc.)
  • rechtliche Beratung und Unterstützung in Bezug auf Migration und Asyl
  • Vermittlung von Ressourcen sowie Einleitung entlastender Maßnahmen (Tagesmutter, Familienhilfe, Fahrtendienst, etc.)
  • Organisation von Heilbehelfen und Hilfsmitteln (Rollstuhl, Krankenbett, etc.)
  • Unterstützung der PatientInnen und derer Bezugspersonen bei der Bewältigung von psychosozialen Problemstellungen
  • Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen am Arbeitsmarkt
  • Begleitung und Unterstützung bei Ämter- und Behördenwegen
  • Vernetzung mit extramuralen Einrichtungen (Sozialversicherungsträger, Amt für Jugend und Familie, AMS, Caritas, Volkshilfe, Hilfswerk, etc.) und Koordination der Hilfen zwischen den Mitwirkenden inner- und außerhalb des Krankenhauses


In der Internen Abteilung gilt das Zuweisungsprinzip. Die Sozialarbeiterin kann ausschließlich nach medizinischer Abklärung des Kindes vor Ort zur Hilfe gezogen werden.

DolmetscherInnen


Im onkologischen Bereich werden zur Vermeidung von sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten, welche sich leicht aufgrund der schwerwiegenden Diagnose und den damit verbundenen komplexen Behandlungen ergeben können, ÜbersetzerInnen in der Kommunikation mit den Familien eingesetzt. Es stehen für die wichtigsten Sprachen entsprechende Personen bereit.

ZENTRUM FÜR KINDER UND -JUGENDHEILKUNDE | Kinderspitalg. 6 A- 1090 Wien | Telefon: 01/40170 | e-Mail: [email protected]
Letzte Änderung: August 23, 2017, 2:51 pm