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Heilstättenschule

Die Heilstättenschule im St. Anna Kinderspital



Der Unterricht im Krankenhaus hat in Wien eine fast 100-jährige Tradition. Seit über 50 Jahren werden diese Klassen zu einer gemeinsamen Schule - der Wiener Heilstättenschule - mit eigener Direktion zusammengefasst. Die Schule im St. Anna Kinderspital ist eine der 14 Exposituren der Wiener Heilstättenschule, die dem Stadtschulrat für Wien untersteht. Alle schulpflichtigen Kinder aller Altersstufen und Schultypen werden von 4 Stationslehrerinnen sowie jeweils einer Lehrerin für Englisch, Werkerziehung, Religion, Türkisch und Serbokroatisch unterrichtet.

Stationslehrerinnen:


  • Sylvia Brauner: 2B und 1A

  • Inge Heshmatpour: 3A und 3B

  • Irene Neller: 4B und 1A

  • Marina Rudy: 2A und 1A

Zusatzlehrerinnen:


  • Susanne Hollick: Englisch

  • Elke Huber-Lang: Französich

  • Barbara Lindner: Religion röm. kath.

  • Claudia Brenner: Werkerziehung und Hauswirtschaft
Die kleinen PatientInnen sind während ihres stationären Aufenthalts schulisch unterschiedlich belastbar. Dieser Umstand erfordert von der Lehrerin große Flexibilität, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen. Ziel ist es, den Kindern einen adäquaten schulischen Fortgang zu ermöglichen. Das Angebot reicht vom spielerischen Erarbeiten von Lerninhalten bis zum Schreiben von Schularbeiten in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Herkunftsschule. Die Betreuungsdauer beträgt je nach Erkrankung einige Tage bis mehrere Monate.

Ein Schwerpunkt im St. Anna Kinderspital ist die Behandlung krebskranker Kinder. Für sie ist der Unterricht eine willkommene Abwechslung im Spitalsalltag und stellt einen Bezug zur "Normalität" her. Ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt, da sie selbst in dieser Extremsituation etwas leisten können. Eine Zukunftsperspektive für die Zeit "danach" wird somit geboten. Die Rückkehr in den Klassenverband und der Erhalt der sozialen schulischen Integration sind ein wichtiges Ziel.

Krebskranke Wiener Schulkinder werden im Rahmen des "Integrativen Hausunterrichts" von 7 Lehrerinnen der Wiener Heilstättenschule betreut. Wenn die SchülerInnen wegen ihrer Erkrankung für längere Zeit nicht in die Schule gehen können, werden sie von Hauslehrerinnen in enger Zusammenarbeit mit der Stammschule des Kindes zu Hause unterrichtet und auch beurteilt. Das Zeugnis erhält das kranke Kind aber von "seiner" Schule.

Hauslehrerinnen:


  • Mag. Elisabeth Baroud

  • Julia Gassmann

  • Mag. Margot Greiner

  • Elisabeth Groihofer

  • Christine Höfer

  • Susanne Knosp

  • Waltraud Slabihoud

  • Susanne Zangerl

  • Brigitta Langthaler

Das Projekt "e-learning" ermöglicht den onkologischen PatientInnen, mittels Webkameras und Laptops vom Spital aus über die Leitungen des Wiener Bildungsnetzes den Kontakt zu ihren KlassenkameradInnen zu pflegen und am Leben in der Klasse teilzunehmen.

Die Diagnose "Krebs" bedeutet für Kinder nicht nur eine Lebensbedrohung, sondern auch eine Isolation von ihrem sozialen Umfeld wie Schule, Freundeskreis etc. Die Kontinuität der schulischen Betreuung auch während der Therapie hat sich für den Krankheitsverlauf als sehr günstig erwiesen. Eine Überforderung der Kinder ist nicht zu befürchten, da sich der Unterricht nach Rücksprache mit den behandenden ÄrztInnen am jeweiligen Gesundheitszustand der Kinder orientiert.
ZENTRUM FÜR KINDER UND -JUGENDHEILKUNDE | Kinderspitalg. 6 A- 1090 Wien | Telefon: 01/40170 | e-Mail: pr@stanna.at
Letzte Änderung: October 31, 2017, 11:21 am