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Leistungsstellen

Apheresen:


ärztliche Leitung: OA Dr. Volker Witt
Stellvertreterin: OÄ Dr. Brigitta Keck
pflegerische Leitung: DKKS Elisabeth Beiglböck


Wichtig ist uns, unseren PatientInnen und SpenderInnen eine umfassende Betreuung vor, während und nach der Apherese zu Teil werden zu lassen. Das Wohlbefinden einerseits und die Verhinderung von unerwünschten Nebenwirkungen andererseits stehen dabei an erster Stelle. Dabei wollen wir verantwortungsbewusst mit den gegebenen Ressourcen – finanziell, materiell und personell – umgehen. Ein konstruktives, Problem bewusstes Miteinander soll durch Respekt und Akzeptanz der MitarbeiterInnen untereinander für die PatientInnen und SpenderInnen spürbar werden.

Schwerpunkt der Tätigkeiten ist die Stammzellapherese (autolog und allogen) sowie die Betreuung der allogenen SpenderInnen in Kooperation mit der Stammzeltransplantationseinheit Station 1A. Ein weiterer Schwerpunkt sind die therapeutischen Apheresen.

Verbunden damit ist eine Kooperation mit dem CCRI (St. Anna Kinderkrebsforschung) bezüglich der Zelldiagnostik, der Manipulation der Präparate in einem GMP Labor, sowie der Kryokonservierung (Labor 1, Doz. Dr. Gerhard Fritsch), aber auch bezüglich experimenteller onkologischer Therapiean-sätze mit dendritischen Zellen („Tumorvaccination“) (Labor 2, Dr. Thomas Felzmann).

Die Aphereseeinheit ist räumlich in der Hämato-Onkologischen Ambulanz angesiedelt, nutzt jedoch auch die räumlichen und personellen Kapazitäten der Intensivstation. Die therapeutischen Apheresen können jederzeit auch „bedside“ durchgeführt werden.

Es werden folgende therapeutische Aphereseverfahren angeboten:

Therapeutische Zytapherese:

  • Stammzellapherese
  • Monozytapherese
  • Lymphozytapherese
  • Extrakorporale Photopherese
  • Erythrozytapherese im Rahmen der KM Aufarbeitung (Erythrozytendepletion +/- Plasmaentfernung)
  • Erythrozytenaustausch


Therapeutische Plamaseparation:

  • Plasmaaustausch
  • Sekundäre Plasmapherese


Für die Durchführung der therapeutischen Apheresen stehen zwei Zellsparatoren zur Verfügung (A-MICUS™ System, Fenwal CS3000 PLUS omnix™

Diätologie und ernährungsmedizinische Beratung:


Karin Kral, Barbara Lechner, Bettina Mayer-Ilck BSc


Ziel ist die Aufklärung, Beratung und Motivation von PatientInnen und deren Bezugsperson, um das Essverhalten den aktuellen ernährungsmedizinischen Standards anzupassen und somit eine optimale Versorgung der PatientIn mit allen Nährstoffen zu erzielen.

Wichtig ist uns, PatientInnen und deren Bezugsperson mit praktischen Tipps die Umsetzung der diäte-tischen Empfehlungen zu erleichtern und den Nutzen der Ernährungsumstellung klar zu formulieren.

Wir sind bezüglich der Ernährung der PatientInnen Bindeglied zwischen ÄrztIn, Pflegeperson und PatientIn und auch zwischen Station und Küche.
Unsere Verantwortung reicht von der Anordnung einer speziellen Kostform in oraler, enteraler oder parenteraler Form durch die/den ArztIn und deren Umsetzung durch Beratung, ernährungstherapeuti-sche Begleitung bis hin zur Bereitstellung der richtig zusammengestellten und entsprechend zuberei-teten Kost. Auch die Schulung und Anleitung zur richtigen Zubereitung der Speisen in der Küche fällt in unser Aufgabengebiet.
Es ist unser Selbstverständnis, unser Wissen ständig zu erweitern und auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zu bringen.
Die Mitarbeit im Ernährungsteam ist eine Möglichkeit, die Interdisziplinarität der Ernährung und ihre Auswirkungen zu diskutieren und neue Ansätze umzusetzen.

Mit der Apotheke ergeben sich vor allem im enteralen Bereich gute Ergänzungen hinsichtlich der Pro-dukteigenschaften und der Medikamentenverabreichung.

Zudem bieten wir StudentInnen der Akademien für den Diät- und Ernährungsmedizinischen Beratungsdienst die Möglichkeit bei uns ihre spezifischen Praktika zu absolvieren.

mit finanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative

EEG:


OÄ Dr. Birgit Weigl-Vlastos, Ulrike Exel


Das EEG (Elektroencephalographie) ist eine physiologische Methode. Es dient der Diagnostik zerebraler Funktionsstörungen.

Wir verwenden es als Zusatzuntersuchung bei verschiedensten neurologischen Erkrankungen, bei Verdacht auf Anfallsleiden, bei Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensstörungen, Therapieüberwachung bei bekannten Erkrankungen mit einer erhöhten cerebralen Erregungsbereitschaft bzw. Epilepsie-PatientInnen.
Weitere Einsatzgebiete sind Kopfschmerzen, unklare Bewusstseinsstörungen, Schulschwierigkeiten, Lern -und Konzentrationsstörungen.

Ableitung gemäß dem 10-20 System mit 19 Ableitelektroden. Wir verwenden dazu Hauben unterschiedlicher Größe je nach Alter der PatientIn.

EKG, Echokardiographie:


OÄ Dr. Eva Perneczky-Hintringer


Diese Leistungsstelle ist eng mit der Spezialambulanz für Kardiologie und Rheumatologie verknüpft.
Sie erhält Anforderungen von allen Stationen und Ambulanzen des Hauses.

EKG:

  • Ableitung von Standard- und Brustwandableitungen, langer Streifen
  • Belastungs-EKG bei spezieller Indikation
  • Schellong-Test
  • Blutdruckmessung an allen vier Extremitäten
  • Durchführung, Befundung und Bewertung der Ergebnisse
  • Vergleich mit Vorbefunden


Echokardiographie:

Diagnostik struktureller und funktioneller Anomalien des Herzens und der großen Gefäße
  • Durchführung
  • Befunderstellung
  • Bewertung des Ergebnisses, Vergleich mit Vorbefunden (Videodokumentation)

Ergometrie und Ergospirometrie:


N.N.


Die systematische Belastungsuntersuchung im Kindesalter wird mit einem Fahrradergometer bei folgenden Fragestellungen ausschließlich nach hausinterner Zuweisung durchgeführt: einerseits bei belastungsabhängigen pulmonalen Beschwerden trotz normaler Bodyplethysmographie in Ruhe (Ausschluss eines exercise induced Asthma), andererseits bei belastungsabhängigen kardialen Beschwerden trotz normaler Echokardiographie und normalem EKG in Ruhe.

Gastroenterologische Endoskopie:


Leitung: PD Dr. Andreas Vécsei,

nach den Richtlinien der Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung zertifizierter Kindergastroenterologe

Hauptaufgaben:
  • Durchführung von diagnostischen Gastroskopien incl. Entnahme von Biopsien zur histopathologischen Untersuchung, Kultivierung auf Helicobacter pylori (incl. Antibiotika-Resistenztestung bei positivem Nachweis) und Ureaseschnelltestung auf Helicobacter pylori;

  • Nur für hämato-onkologische PatientInnen:

  • endoskopische Anlage von Ernährungssonden (Nasojejunalsonde, PEG Sonde);

  • Durchführung von diagnostischen Ileocoloskopien incl. Entnahme von Biopsien zur histopathologischen Untersuchung;

  • Leberbiopsien;

Labor:


Leitung: Univ.Prof. Dr. Oskar Haas


Ziel ist die rasche, korrekte und ökonomische Durchführung von Laboranalysen, welche ärztlicherseits von stationären und ambulanten PatientInnen angefordert werden.

Hauptaufgaben:
  • Erfassung und Verteilung von Proben und Befunden

  • Blutabnahme vom Finger bei ambulanten und onkologischen PatientInnen

  • Abarbeitung und Befunderstellung von

  • chem. Parametern

  • Gerinnungsanalysen

  • Harn- u. Stuhlbefunden

  • Blutgruppenbestimmungen

  • Hämatologie – Erstellung von Blutbildern einschließlich Differentialblutbildern

  • Durchführung von Schweißtests

  • Anfertigung von Ausstrichen und Probenverteilung bei Knochenmarkpunktionen

  • Erstellung von Knochenmarkbefunden einschließlich zytochemischer und immunzytochemischer Befunde

  • Archivierung der hämatologischen Präparate

  • Befundübermittlung an die Stationen und die Dokumentation

  • Qualitätskontrolle

  • Gerätewartungen

Lungenfunktionsmessung:


N.N.


Lungenfunktionsuntersuchungen werden zur Diagnostik, Verlaufskontrolle und Therapieüberwachung chronischer respiratorischer Erkrankungen, wie obstruktiver Bronchitis, Asthma bronchiale, der zystischen Fibrose oder auch restriktiver Ventilationsstörungen eingesetzt. Für die Interpretation der Lungenfunktion sind Fluss-Volumen-Kurven sowie die Messung der Lungenwiderstände von entscheidender Bedeutung.
Die Fluss-Volumen-Kurve erhält man, wenn in einem Diagramm auf der Ordinate der Atem-fluss (l/Sek.) gegen das Volumen (in Litern) auf der Abszisse aufgetragen wird. Der Fluss-Volumen-Kurve kann man entnehmen, dass der Peakflow schon sehr rasch zu Beginn der Ausatmung erfolgt und ein lungengesunder Mensch nach einer Sekunde nahezu die gesamte FVC (Forcierte Vitalkapazität)ausgeatmet hat. Der erste Teil der Exspiration (also vor allem der Peakflow) ist sehr mitarbeitsabhängig (daher erst ab einem Alter von 4-6 Jahren durchführbar), während der weitere Verlauf einer Ausatmung in erster Linie durch die Retraktionskräfte des Thorax bestimmt wird.
Die Lungenwiderstände (zentral, peripher), d.h. die in den Luftwegen der Lunge auftretenden Strömungswiderstände zwischen Mund und Alveolen können auf verschiedene Weise gemessen werden.

Mit der Ganzkörperplethysmografie lassen sich Atemwegswiderstände und thorakales Gasvolumen direkt und ohne besondere Mitarbeit des Kindes messen.

Die Oszillationstechnik basiert auf der Idee, dass das mechanische Verhalten der Lunge bestimmt werden kann, indem die Lunge mit einem definierten Signal angeregt und ihre Reaktion darauf ge-messen wird.

Medikamentendepot


verantwortlich: DGKS Renate Dörner



Das Medikamentendepot wird von der Apotheke des AKH beliefert und beraten. Es versorgt alle ambulanten und stationären Bereiche mit Verbandmaterialen und Arzneimitteln aus der hauseigenen von der Arzneimittelkommission freigegebenen Medikamentenliste. Aufgabe des Medikamentendepots ist außerdem, bestimmte Präparate dieser Liste (und auch andere Medikamente) nur gemäß einer intern geregelten Freigabe zur Verfügung zu stellen

Physiotherapie, Ergotherapie:


Leitung: PT Anna Leder


Zuweisungen erfolgen über die ÄrztInnen des Hauses.

Physiotherapie


Alle onkologischen und internen Stationen, die Stammzelltransplantations- und die Intensivstation werden physiotherapeutisch betreut.
Nach stationärem Aufenthalt werden unsere PatientInnen bei Bedarf ambulant weiter betreut.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Säuglingen und Kindern, die von den Spezialambulanzen (z.B. neurologische Ambulanz und Säuglingsambulanz) zugewiesen werden.

Aufgaben der Physiotherapie in der Kinder- und Jugendheilkunde:
  • Verbesserung der Grob- und Feinmotorik

  • Entwicklungsförderung bei Säuglingen und neurologischen Erkrankungen

  • Verbesserung der Mobilität und Verhinderung der Immobilisation bei schweren Erkrankungen

  • Wahrnehmungsschulung

  • Rehabilitation nach orthopädischen Eingriffen

  • Haltungsschulung

  • Medizinische Trainingstherapie

  • Begleitende Maßnahmen bei degenerativen Erkrankungen

  • Atemvertiefende und sekretfördernde Maßnahmen bei pulmonalen Erkrankungen

  • Hilfsmittelversorgung


Unser Team arbeitet nach folgenden Methoden und Konzepten:
  • Neurophysiologische Bewegungstherapie nach Bobath für Kinder

  • Craniosacraltherapie

  • Thoraxphysiotherapie (Atemtherapie)

  • Maitland (Manualtherapie)

  • Manuelle Lymphdrainage

  • Bahnung nach Brunkow

  • Mc Kenzie (Wirbelsäulentherapie)


Für die Behandlung der hämato-onkologischen PatientInnen stehen eigene Räumlichkeiten über der hämato-onkologischen Ambulanz zur Verfügung.
Die Säuglingsbehandlungen und Therapien bei neurologischen und internen Erkrankungen finden in den Therapieräumen im Kellergeschoß statt.
Immobile PatientInnen werden auf den Stationen betreut.

Ergotherapie


Die Ergotherapie ist seit Juni 2004 neuer Bestandteil im St. Anna Kinderspital.
Eine Ergotherapeutin betreut die onkologischen Stationen und die onkologische Nachsorgeambulanz. Im Bedarfsfall werden die PatientInnen über die medizinischen Nachsorgetermine hinaus ergotherapeutisch weiter betreut.
Für die internen Stationen und die Spezialambulanzen steht die ergotherapeutische Diagnostik beratend zur Verfügung.

Griechisch: ergon = tun, handeln; englisch: Occupational Therapy (occupation = Handlung)

Ergotherapie wird verordnet, wenn Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen, geistigen oder sozialen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen zurückstehen und/oder Schwierigkeiten in der Handlungsfähigkeit oder Alltagsbewältigung haben.

Die Ziele der ergotherapeutischen Behandlung sind:
  • Verbesserung sensomotorischer Fähigkeiten, Förderung der Körpersinne

  • Verbesserung der Feinmotorik und Greiffunktion (Koordination, Kraftdosierung, Geschicklichkeit)

  • Verbesserung der Handlungsplanung: Reihenfolge, selbständige Organisation, Erfassen von Zusammenhängen

  • Verbesserung der räumlichen Orientierung und der visuellen Wahrnehmung

  • Förderung der Selbständigkeit bei der Bewältigung täglicher Verrichtungen

  • Maßnahmen zur Förderung von Eigeninitiative und Selbstvertrauen


mit finanziert von der Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative

Psychosoziales Team:


Leitung: Dr. Reinhard Topf



Röntgen, Ultraschall:


Leitung: Prim. Dr. Karoly Lakatos


Das Bilderbuch "Hase Moritz und die Röntgenabteilung" hilft, Kinder auf notwendige Untersuchungen vorzubereiten und ihnen die Angst vor unbekannten Räumen, Geräten und Abläufen in der Röntgenabteilung zu nehmen.

  • zum Bilderbuch

  • das Bilderbuch bestellen: Presseinformationsdienst der Stadt Wien, Tel.Nr. (01) 4000 80 80

Logopädie, Audiometrie:


Logop. Pia WIlfingerBSc (Mo-Mi)
Logop. Christiane Witz (Mi-Fr)


Die Logopädie und Audiometrie sind Leistungsstellen der HNO-Abteilung
ZENTRUM FÜR KINDER UND -JUGENDHEILKUNDE | Kinderspitalg. 6 A- 1090 Wien | Telefon: 01/40170 | e-Mail: pr@stanna.at
Letzte Änderung: October 22, 2014, 12:29 pm