Aktuelle Information aus dem St. Anna Kinderspital
05.04.2022
In den letzten Monaten und vermehrt in den letzten Wochen haben sich wiederholt geflüchtete Familien mit Kindern mit Krebserkrankungen im St. Anna Kinderspital vorgestellt und werden von unseren Teams versorgt.

Auf diesem Weg ist eine Weiterbehandlung dieser Patient*innen mit den notwendigen Chemotherapien sichergestellt. Es können auch ukrainisch sprechende Übersetzer*innen beigezogen werden, um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten.

Seit dem Beginn der Krisensituation in der Ukraine ist die Leitung des Kinderspitals zusammen mit dem Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Wien, mit den zuständigen Behörden in Wien, den Bundesministerien und mit europäisch-onkologischen Netzwerken im stetigen Austausch, um die Versorgung von krebskranken ukrainischen Kindern und ihrer Familien in Europa und in Österreich nach Kräften zu unterstützen. Wir sind auch im Austausch mit allen onkologischen Behandlungszentren in Österreich, um gemeinsam notwendige Behandlungen zu ermöglichen.

Auch in der Notfallambulanz des St. Anna Kinderspitals kommen ukrainische Familien mit anderen akuten Kindererkrankungen wie Bronchitis, Magen-Darm-Virus-Erkrankungen aber auch posttraumatischen Belastungsstörungen zur Vorstellung, die versorgt und je nach Notwendigkeit zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen oder weiter verwiesen werden können. Auch dort besteht die Möglichkeit, mittels Videodolmetschen die notwendige Kommunikation aufrecht zu erhalten.