Ein Danke an die Lebensretter

Bundespräsident und "Make-A-Wish" erfüllen Herzenswunsch des 18-jährigen Gabriel

„Die Mitarbeiter im St. Anna Kinderspital sind die selbstlosesten, liebevollsten und vorbildlichsten Menschen, die ich je gesehen habe“, schreibt Gabriel in einem Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Der Schüler erkrankte 2019 an Krebs und musste sich im St. Anna Kinderspital einer intensiven Therapie unterziehen. Heute gilt der mittlerweile 18-Jährige als geheilt, aber die Monate im Spital hat Gabriel nicht vergessen - auch nicht das Team der Station 2A, das ihn während seines mehrmonatigen Aufenthalts betreut hat.

Gabriel erinnert sich an den unbändigen Optimismus, den alle Mitarbeiter*innen ausgestrahlt hätten. „Man könnte jetzt meinen, dass sie nur tun, was von ihnen als Ärzte und Pflegepersonal verlangt wird, doch dies wäre eine Untertreibung“, so der Wiener Schüler in seinem Brief an den Bundespräsidenten, in dem er einen außergewöhnlichen Herzenswunsch formuliert. Gabriel möchte sich gerne gebührend bei seinen Lebensrettern bedanken. Deshalb hat er mit Hilfe der gemeinnützigen Organisation „Make-A-Wish“ eine Überraschung vorbereitet: Und so richtet sich Bundespräsident Van der Bellen live per Video-Call an die Mitarbeiter*innen des St. Anna Kinderspitals und bedankt sich – im Namen von Gabriel und auch persönlich – für die Zuwendung, die Herzlichkeit und natürlich für die Fachkompetenz, mit der Gabriel betreut wurde. „Danke, dass Sie inmitten von Krankheit Hoffnung geben und in dieser ganzen Hektik Ruhe ausstrahlen. All das macht für Ihre Patient*innen und deren Angehörige einen enormen Unterschied“, so Van der Bellen.

Birgit Fux, Geschäftsführerin von „Make-A-Wish“, zeigt sich gerührt und bedankt sich beim Bundespräsidenten für die Unterstützung. Wolfgang Holter, ärztlicher Leiter des St. Anna Kinderspitals, freut sich mit Gabriel über die erfolgreiche Behandlung und schließt sich dem Dank an Van der Bellen an: „Ihre Bereitschaft, heute hier bei uns zu sein, ist etwas Großartiges. Die Erinnerung an diesen Tag wird uns lange begleiten.“

Am Ende richtet sich Gabriel noch einmal an die Mitarbeiter*innen im St. Anna Kinderspital: „Sie alle sind wahre Helden. Sie haben mir geholfen, mein normales Leben zurückzubekommen und mir immer Mut gemacht.“ Der 18-Jährige schließt mit den Worten: „Wenn das nicht derzeit eine schlechte Idee wäre, würde ich Sie jetzt alle am liebsten umarmen … auch Sie, Herr Bundespräsident.“

Foto: HBF / Lechner