25 Jahre mobile Pflege
Seit 25 Jahren sorgt der mobile Pflegedienst des St. Anna Kinderspitals dafür, krebskranke Kinder und deren Familien in ihrem zu Hause bestmöglich zu versorgen und zu betreuen.
Gemeinsame Zeit mit Freunden und der Familie gehören für Kinder und Erwachsene zu den wunderbarsten Momenten im Leben. Doch auf einen Schlag bricht die Stimmung von Gewissheit und Geborgenheit zusammen. Die Diagnose Krebs lässt die Welt der Familie komplett aus der Bahn geraten. Plötzlich wird das Leben nur durch Krankheit bestimmt. Sorgen, Angst und permanenter Stress machen sich breit und bringen Kinder und Eltern an den Rand der Verzweiflung.
In solchen Fällen greift der mobile Pflegedienst des St. Anna Kinderspitals Betroffenen unter die Arme und begleitet Kinder und deren Eltern durch die schwierige Zeit. Unsere mobilen KrankenpflegerInnen sorgen dafür, Kinder und deren Familien, bestmöglich in ihrem zu Hause zu betreuen und zu versorgen. Im gewohnten Umfeld zu bleiben ist für Kinder und deren Familien von großer Bedeutung. Die tägliche Routine, das eigene Bett und Spielzimmer, sowie die Nähe ihrer Liebsten können in der eigenen Wohnung besser gelebt werden und sorgen für Entspannung. Der mobile Pflegedienst bietet in diesem Zusammenhang die Sicherheit, zu Hause gut betreut zu werden und erspart Angehörigen oftmals den belastenden Weg ins Spital.

Lesen Sie hier mehr über die unermüdliche und aufsuchende Arbeit unserer mobilen HelferInnen.

* Der mobile Pflegedienst wird von der Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative finanziert. Danke für 25 Jahre liebevolle Betreuung und Unterstützung von schwerkranken Kindern und ihren Familien!



 
Ehrung des St. Anna Kinderspitals
Das St. Anna Kinderspital erhält den Wiener Bezirks Award 2019
Ende Mai wurde im festlichen Ambiente der Bezirksvorstehung der Wiener Bezirks Business Award verliehen. Ärztlicher Direktor, Univ. Prof. Dr. Wolfgang Holter nahm mit großer Freude den Preis für den zweiten Platz in der Kategorie „Innovatives und sozial engagiertes Unternehmen“ entgegen. Wir danken alle die das St. Anna nominiert haben, sowie den MitarbeiterInnen und LeserInnen des Wiener Bezirktsblatts für die Auszeichnung.



 
St. Anna WissenschaftlerInnen werden ausgezeichnet
ÖGJK-Ehrungen und -Preise gehen an MitarbeiterInnen der St. Anna Kinderkrebsforschung und des St. Anna Kinderspital.
Von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) werden jedes Jahr ÖGKJ-Mitglieder ausgezeichnet. Anlässlich der 56. Jahrestagung wurden Wissenschaftsehrungen und -preise, unter anderem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der St. Anna Kinderkrebsforschung und des St. Anna Kinderspital, überreicht.

Für die beste klinische Arbeit wurde Prof. Dr. Ruth Ladenstein ausgezeichnet. Dr. Eleni Tomazou erhielt den Wissenschaftspreis für die beste onkologische Arbeit. Die Verleihung der „August von Reuss-Medaille“ für Verdienste auf dem Gebiet der Sozialpädiatrie ging an Dr. Reinhard Topf. Dr. Leila Ronceray durfte sich über den Förderpreis der Wiener Pädiatrie freuen. Ausgezeichnet für die beste experimentelle Arbeit wurde Assoc. Prof. Dr. Kaan Boztug. Der Clemens von Pirquet-Preis wurde ebenfalls Assoc. Prof. Boztug zuerkannt, da seine Publikationen (i. e. Arbeiten als Erst-, Letzt- und/oder korrespondierende AutorIn) aus den letzten drei Jahren in Summe die meisten Zitierungen erhalten haben.

Zu den Personen (i. a. R.):
Assoc.-Prof. Dr. Kaan Boztug, Direktor des Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD), zugehöriger Forschungsgruppenleiter am CeMM-Zentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Arzt und Assoc. Professor für Kinder und Jugendheilkunde an der Medizinischen Universität Wien und im St. Anna Kinderspital.

Univ.-Prof. Dr. Ruth Ladenstein, MBA, cPM, Leiterin der Studien und Statistik-Abteilung (S2IRP) in der St. Anna Kinderkrebsforschung.

Dr. Leila Ronceray, Ärztin im St. Anna Kinderspital.

Dr. Eleni Tomazou, Leiterin der Epigenombasierenden Präzisionsmedizin-Forschungsgruppe in der St. Anna Kinderkrebsforschung.

Dr. Reinhard Topf, Leiter der Psychosozialen Beratung im St. Anna Kinderspital.

Im Detail:

Kaan Boztug für Ahmet Ozen et al.
CD55 Deficiency, Early-Onset Protein-Losing Enteropathy, and Thrombosis.
N Engl J Med. 2017 Jul 6;377(1):52-61. doi: 10.1056/NEJMoa1615887. Epub 2017 Jun 28.

Ruth Ladenstein et al.
Busulfan and melphalan versus carboplatin, etoposide, and melphalan as high-dose chemotherapy for high-risk neuroblastoma (HR-NBL1/SIOPEN): an international, randomised, multi-arm, open-label, phase 3 trial.
Lancet Oncol. 2017 Apr;18(4):500-514. doi: 10.1016/S1470-2045(17)30070-0. Epub 2017 Mar 2.

Eleni Tomazou für Nathan Sheffield et al.
DNA methylation heterogeneity defines a disease spectrum in Ewing sarcoma.
Nat Med. 2017 Mar;23(3):386-395. doi: 10.1038/nm.4273. Epub 2017 Jan 30.