Internationaler Fachaustausch zu Stammzelltransplantation und Zelltherapie in Wien

 

Über 100 Expert*innen aus zahlreichen Ländern kamen am 2. und 3. November 2026 in Wien zusammen, um aktuelle Entwicklungen, innovative Therapieansätze und Herausforderungen in der Stammzelltransplantation und Zelltherapie zu diskutieren. Zwei Tage voller wissenschaftlicher Impulse, spannender Diskussionen und internationaler Vernetzung.

 

Das zweitägige wissenschaftliche Treffen umfasste das International HCT & Cell Therapy Symposium an der Medizinischen Universität Wien sowie das GVHD Consortium Meeting im mumok. Beide Veranstaltungen wurden in Zusammenarbeit zwischen dem St. Anna Kinderspital, der St. Anna Kinderkrebsforschung (CCRI) und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt.

 

Innovative Therapien und neue Perspektiven

 

Unter dem Motto „Synergies & Challenges – Pediatric & Adult“ widmete sich das International HCT & Cell Therapy Symposium am 2. November den Gemeinsamkeiten und Herausforderungen in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Stammzelltransplantation und Zelltherapie, insbesondere bei Leukämien und soliden Tumoren. Weitere Schwerpunkte bildeten innovative CAR-T-Zelltherapien, neue immuntherapeutische Ansätze sowie Strategien zur Behandlung von Komplikationen nach einer Stammzelltransplantation. Das Symposium stand zudem im Zeichen der Verabschiedung von Prof. Christina Peters, deren wissenschaftliche Arbeit auch im Programm gewürdigt wurde.

 

GVHD und Transition im Fokus

 

Am 3. November setzte das GVHD Consortium Meeting den internationalen Austausch fort. Im Zentrum stand die Graft-versus-Host-Erkrankung (GVHD), eine mögliche Komplikation nach einer allogenen Stammzelltransplantation. Unter dem Schwerpunkt „AYA & Transition“ beschäftigten sich die Expert*innen insbesondere mit den Herausforderungen in der Versorgung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Diskutiert wurden neue Behandlungsansätze, interdisziplinäre Betreuungskonzepte, Langzeitnachsorge und der Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin. Auch die psychische Gesundheit und Resilienz der Patient*innen waren Thema.

 

Zwei Tage voller Austausch und Inspiration

 

Neben den zahlreichen Fachvorträgen boten beide Veranstaltungen Raum für intensive Diskussionen, neue Perspektiven und persönliche Begegnungen. Der internationale und fachübergreifende Austausch zwischen Expert*innen aus der Kinder- und Erwachsenenmedizin stand dabei im Mittelpunkt. Wir blicken auf zwei inspirierende und spannende Veranstaltungstage zurück! Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referent*innen, Teilnehmer*innen, Organisator*innen, wissenschaftlichen Kooperationspartnern und Sponsor*innen, die diese beiden Veranstaltungen möglich gemacht und mit ihrem Engagement bereichert haben.

 

 

In Zusammenarbeit mit:

 

Wissenschaftliche Organisation und Leitung:

  • Anita Lawitschka
  • Hildegard Greinix
  • Nina Worel
  • Daniel Wolff

 

In Zusammenarbeit mit folgenden wissenschaftlichen Fachgesellschaften:

 

Fotos: SAK Holly Kellner und Manel Llado CCRI