Radiologische Abteilung

 

Prim. Dr. Karoly Lakatos

Ärztliche Leitung

 

Im St. Anna Kinderspital erstreckt sich der Versorgungsbereich der bildgebenden Diagnostik auf das gesamte Erkrankungsspektrum in der Kinder- und Jugendmedizin einschließlich akuter Notfälle. Der Schwerpunkt liegt in der  pädiatrischen Hämato-Onkologie.

 

In der radiologischen Abteilung des St. Anna Kinderspitales werden sämtliche gängigen kinderradiologischen Untersuchungen vom Säuglingsalter bis zum Jugendlichen durchgeführt. Dabei kommen je nach Fragestellung vorzugsweise strahlenfreie Untersuchungsverfahren wie Ultraschall und Kernspintomographie (MRT) zum Einsatz.

 

Unser Ziel ist eine zielführende und korrekte Diagnose, damit die kranken Kinder einer erforderlichen Behandlung rasch zugeführt werden können.

 

Kinder sind etwas Besonderes, wie auch die Kinderradiologie. Die pädiatrische bildgebende Diagnostik erfordert spezielle Kenntnisse in der Anatomie des wachsenden Organismus, der Pathologie, Pathophysiologie und der besonderen Krankheitsbilder, da Kinder keine „kleinen Erwachsene“ sind.

Gleichwohl sind eine kindergerechte Umgebung und  Untersuchungstechnik unter besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes sowie eine adäquate Geräteausstattung erforderlich.

 

Die Ultraschall-Diagnostik ist essentieller Bestandteil der pädiatrischen Bildgebung. Im Rahmen der bestehenden Qualifikation als DEGUM Ausbilder Stufe II besteht die Möglichkeit zur Ausbildung für die Sonographie im gesamten Gebiet der Pädiatrie.

 

Zum Einsatz kommen technisch modernste Geräte der höchsten Qualifikationsstufe. Die Sonographie dient als Basis-Diagnostik- Verfahren. Oftmals kann alleine aus der Sonographie die für eine Behandlung erforderliche Diagnose gestellt werden.

 

Aufgrund der bestehenden höheren Strahlenempfindlichkeit des wachsenden Organismus gilt bei allen Röntgen- und Durchleuchtungsuntersuchungen das ALARA-Prinzip: d.h. so wenig Strahlenexposition wie möglich und so viel wie unbedingt nötig. Die für Röntgenuntersuchungen eingesetzten Geräte verfügen über spezielle Vorrichtungen, die eine kindergerechte und expositionsarme Untersuchung ermöglichen.

 

Die Magnetresonanz (MRT) ist als strahlenfreies Untersuchungsverfahren für sämtliche Organsysteme eine der wichtigsten Säulen in der pädiatrischen Bildgebung.

In der pädiatrischen Hämato-Onkologie ist die MRT zur Diagnostik und Therapieplanung von Tumoren unentbehrlich und wird standardmäßig eingesetzt.