Lange Nacht der Forschung 24.4.2026

Infostand des St. Anna Kinderspitals bei der St. Anna Kinderkrebsforschung

 

Am Freitag, 24. April 2026, ist es soweit: Die Lange Nacht der Forschung lädt dich ein, Wissenschaft und Forschung hautnah zu erleben. Wir sind mit einem Infostand bei der St. Anna Kinderkrebsforschung vertreten. Dort hast du die Gelegenheit, direkt mit unseren Ärzt*innen ins Gespräch zu kommen und mehr über unsere Arbeit zu erfahren – von der Behandlung bis zur Forschung.

 

Seit fast 200 Jahren schreiben wir Kindermedizingeschichte – mit weltweiter Strahlkraft. Gemeinsam mit der St. Anna Kinderkrebsforschung forschen wir und entwickeln Diagnostik und Therapien, die Kindern Zukunft schenken. Diese Verbindung von Medizin und Forschung ist in Österreich einzigartig.

 

Die St. Anna Kinderkrebsforschung ist ein international vernetztes Zentrum für die Erforschung von Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Hier arbeiten Wissenschaftler*innen aus vielen Ländern an innovativen Projekten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und die Behandlungsmöglichkeiten für junge Patient*innen zu verbessern.

 

Komm vorbei, staune und entdecke, wie Forschung und Medizin Hand in Hand gehen!

 

Ort: St. Anna Kinderkrebsforschung, Zimmermannplatz 10, 1090 Wien
Zeit: 17:00 – 23:00 Uhr 

 

Mehr Infos zum Ausstellungsstandort ansehen

St. Anna Kinderspital: Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor

 

 

Mit 1. März 2026 hat DI (FH) Mag. (FH) Herbert Volkmann die Funktion des Geschäftsführers und Verwaltungsdirektors der St. Anna Kinderspital GmbH übernommen. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Ausrichtung, wirtschaftliche Steuerung und nachhaltige Weiterentwicklung des gesamten Hauses und stärkt dessen Position als führendes pädiatrisches Kompetenzzentrum im österreichischen Gesundheitswesen.

 

Experte für strategische Krankenhausentwicklung und Transformationsprozesse

Mit Herbert Volkmann gewinnt das St. Anna Kinderspital eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Expertise im Krankenhausmanagement und in der strategischen Organisationsentwicklung. Herbert Volkmann absolvierte ein Studium der Elektronischen Informationsdienste an der FH Technikum Wien sowie ein Diplomstudium in Unternehmensführung an den Fachhochschulstudiengängen der Wiener Wirtschaft.

Zuletzt war er seit 2019 als kaufmännischer Direktor des Herz-Jesu-Krankenhauses in Wien tätig, wo er zentrale Verwaltungs- und Servicebereiche verantwortete und tiefgreifende Veränderungsprozesse steuerte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit lag im Change-Management unter komplexen Rahmenbedingungen: So leitete er einen umfangreichen Krankenhaus-Zu- und -Umbau im laufenden Vollbetrieb und gestaltete parallel Ambulanz- und OP-Prozesse neu. Die Umsetzung innovativer, digital unterstützter Abläufe führte zu nachhaltigen Effizienzgewinnen und einer verbesserten Ressourcennutzung – stets mit Blick auf die langfristige Stabilität des Gesamtsystems.

 

Strategische Entwicklung des St. Anna Kinderspitals

„Als Geschäftsführer sehe ich mein Ziel darin, mit strategischem Weitblick jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die es unserem Team ermöglichen, medizinische Spitzenleistungen nachhaltig zu erbringen und jederzeit bereit für zukünftige Innovationen und strukturelle Entwicklungen zu sein. Im hochkomplexen System des Gesundheitswesens braucht es heute vor allem Ermöglicher, Persönlichkeiten, die mit Empathie, Geduld und einem tiefen Verständnis für systemische Zusammenhänge agieren“, so DI (FH) Mag. (FH) Herbert Volkmann.

Volkmann versteht sich dabei als leiser Taktgeber – mit klarer Verantwortung für die Ausrichtung des Gesamthauses. Zentrale Schwerpunkte sind eine vorausschauende wirtschaftliche Steuerung, der Ausbau digitaler und administrativer Strukturen sowie resiliente Organisationsmodelle, die die starke Position des St. Anna Kinderspitals im europäischen Gesundheitsnetzwerk festigen und nachhaltig ausbauen.

 

Kollegiale Führung begrüßt neuen Geschäftsführer

Die Leitung des St. Anna Kinderspitals erfolgt im Rahmen der Kollegialen Führung gemeinsam mit der Ärztlichen Direktorin Univ.-Prof.in DDr.in Caroline Hutter und der Pflegedirektorin Susanne Wieczorek, MSc. „Wir freuen uns sehr, Herbert Volkmann im St. Anna Kinderspital willkommen zu heißen. Mit seiner fachlichen Kompetenz, seiner Erfahrung im Krankenhausmanagement und seinem Blick für zukunftsorientierte Strukturen bringt er wichtige Impulse für unser Haus. Gemeinsam wollen wir das St. Anna Kinderspital mutig gestalten, unsere lange Tradition in die Zukunft führen und weiterhin die bestmögliche Versorgung für Kinder und Jugendliche bieten“, so die Ärztliche Direktorin Univ.-Prof.in DDr.in Caroline Hutter und die Pflegedirektorin Susanne Wieczorek, MSc.

 

Über das St. Anna Kinderspital

Das St. Anna Kinderspital wurde 1837 gegründet, ist das erste Kinderspital Österreichs und leistet Großes für die Kleinen. Es zählt zu den führenden pädiatrischen Einrichtungen des Landes und genießt national wie international einen hervorragenden Ruf, insbesondere als Zentrum für die Behandlung kindlicher Blut- und Tumorerkrankungen. Einzigartig in Österreich ist die enge Verbindung von hochspezialisierter Versorgung und international anerkannter Forschung, durch die neue Therapien rasch in die Behandlung einfließen. Mit 122 Betten, 550 Mitarbeiter*innen sowie jährlich über 22.000 betreuten Patient*innen und mehr als 50.000 ambulanten Besuchen bietet das St. Anna Kinderspital eine umfassende, familienorientierte medizinische Versorgung für Kinder und Jugendliche.

 

Rotes Kreuz und St. Anna Kinderspital: „Krebs macht auch vor Kindern nicht halt! Blutspenden sind essenziell, um ihr Leben zu retten.“

 

250 bis 300 Kinder und Jugendliche erkranken pro Jahr an Krebs – Dr. Attarbaschi und Dr. Kreil: „Ausreichende Versorgung mit Blutkonserven ist wichtig für erfolgreiche Therapien!“

Wien, 13.2.2026:  Ein Rundgang durch die onkologischen Stationen im St. Anna Kinderspital macht betroffen. Jeden Tag kämpfen hier Kinder ums Überleben. Anstatt mit ihren Eltern die ersten Schritte ins Leben zu machen, mit ihren Freund:innen zu spielen oder sich in ihren Peergroups zu bewegen, sind für sie Krankenbetten, medizinische Therapien und deren Nebenwirkungen der Alltag – denn sie kämpfen gegen den Krebs. „In Österreich erhalten jedes Jahr 250 bis 300 Kinder und Jugendliche die lebensbedrohliche Diagnose Krebs“, erklärt Univ.-Prof. OA Dr. Andishe Attarbaschi, Ärztlicher Co-Direktor des St. Anna Kinderspitals vor dem Welt-Kinderkrebstag am Sonntag, dem 15. Februar. „In 45 Prozent der Fälle werden akute Leukämien – sprich Blutkrebs – oder hochmaligne Lymphome – Lymphdrüsenkrebs – diagnostiziert. Die Prognosen bei diesen häufigen Krebsformen haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm verbessert. Je nach Unterart liegt die Heilungsrate heute bei 85 bis 95 Prozent. Die supportive Therapie mit Blutprodukten ist ein wesentlicher Faktor für den Behandlungserfolg – nur deren Vorhandensein erlaubt uns, hochintensive Chemotherapien oder Knochenmarkstransplantationen durchzuführen, die stets mit einer Blutarmut einhergehen.“

Blutprodukte als entscheidender Faktor in der Krebstherapie

 

„Für erfolgreiche Krebstherapien sind oft viele Blutkonserven notwendig“, so Dr. Ursula Kreil, Transfusionsmedizinerin und stellvertretende medizinische Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und das Burgenland beim Österreichischen Roten Kreuz. „Aus dem gespendeten Blut können darüber hinaus viele weitere Blutprodukte gewonnen werden, die für Krebstherapien entscheidend sind.“ Konkret liefert das Rote Kreuz pro Jahr 3.000 Blutkonserven in Form von Erythrozytenkonzentraten und 1.500 Blutprodukte in Form von Thrombozytenkonzentraten an das St. Anna Kinderspital. Außerdem werden für das Krankenhaus sämtliche mit Blutkonserven verbundene labordiagnostische Leistungen vom Roten Kreuz bereitgestellt.

93 Blutkonserven retteten das Leben von Sarah

 

Die 21-jährige Sarah Elmer hat ihre schwere Erkrankung nicht zuletzt dank der Blutspenden überlebt, da nur deren Gaben die durch die Chemotherapie verursachte Blutarmut überbrücken können. Im Alter von 10 Jahren wurde bei ihr eine bilineare Leukämie, eine seltene Art von Blutkrebs, diagnostiziert. Inzwischen gilt sie als geheilt. „93 Blutkonserven wurden für meine Therapie benötigt“, erinnert sie sich. „Es war eine schwierige Zeit für mich und meine Eltern – zum Glück war die Behandlung erfolgreich. Ich bin extrem glücklich und dankbar, dass ich mit der Hilfe vieler Blutspenderinnen und Blutspender geheilt werden konnte.“

 

Auch Sarahs Eltern erinnern sich an diese schwere Zeit mit einer Mischung aus Angst und Erleichterung: „Es gibt nichts Schlimmeres als eine schwere Erkrankung des eigenen Kindes. Niemand sollte so etwas erleben müssen. Jeder Tag war erfüllt mit Angst um ihr Leben und der Hoffnung auf eine erfolgreiche Therapie. Wir bedanken uns beim gesamten Team des St. Anna Kinderspitals für den großen Einsatz und das Engagement, das wir bei Sarahs Behandlung erlebt haben. Wir appellieren an alle Menschen in Österreich: Gehen Sie zur Blutspende, sie retten damit Leben!“

 

„Jeder Mensch kann in die Situation kommen, eine Blutspende zu benötigen!“

 

Auch Dr. Kreil und Dr. Attarbaschi betonen: „Egal ob Kinder, Erwachsene, Unfallopfer, chronisch kranke Menschen – wir alle können in die Situation geraten, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden, eine Konserve ist nur 42 Tage lang haltbar. Deswegen ist es besonders wichtig, regelmäßig Blut zu spenden, um die Versorgung in Österreich mit diesem lebenswichtigen Notfallmedikament zu garantieren.“

 

Infos über Blutspendeaktionen auf www.blut.at

Die Blutspendezentrale in Wien (Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien) hat das ganze Jahr über geöffnet, außerdem gibt es die Möglichkeit zum Blutspenden in allen Bundesländern. Dr. Kreil: „Informieren Sie sich auf www.blut.at über Aktionen in Ihrer Nähe. Spenden dürfen alle Menschen zwischen 18 und 70 Jahren, die gesund sind und gewisse gesetzliche Voraussetzungen erfüllen. Mitbringen muss man nur einen Ausweis und ein bisschen Zeit.“

 

Fotos: ÖRK / Thomas Holly Kellner

 

Ein galaktischer Besuch im St. Anna Kinderspital

Am 12. Dezember 2025 durften wir im St. Anna Kinderspital einen ganz besonderen Besuch begrüßen: Mitglieder der Rebel Legion / Alpine Base Austria sowie der 501st Legion Austrian Garrison brachten nicht nur galaktische Stimmung ins Haus, sondern auch eine beeindruckende Spende mit.

 

Die Cosplayer engagieren sich das ganze Jahr über bei unterschiedlichen Veranstaltungen und sammeln dabei Spenden für mehrere Kinderkrebsorganisationen. Traditionell findet im Dezember eine Spendenübergabe mit anschließendem Stationsbesuch statt – ein Termin, der auch heuer wieder für viele strahlende Augen sorgte.

 

Gemeinsam konnten die Rebel Legion / Alpine Base Austria und die 501st Legion Austrian Garrison eine Spendensumme von 10.600 Euro an das St. Anna Kinderspital übergeben. In ihren detailgetreuen Kostümen machten sie ihren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis für unsere jungen Patient*innen, deren Familien sowie das gesamte Team.

 

Nach einem ersten Halt in der Tagesklinik besuchten die Cosplayer mehrere Stationen, darunter auch onkologische Stationen, und nahmen sich Zeit für persönliche Begegnungen, Gespräche und Fotos. Ein besonderes Zeichen setzte dabei das gemeinsame Auftreten von Rebellenallianz und Imperium – Seite an Seite für den guten Zweck.

 

Wir bedanken uns im Namen des gesamten Teams des St. Anna Kinderspitals von bei allen Mitwirkenden und Unterstützer*innen aus der Fangemeinde für das jahrelange Engagement und die großartige Unterstützung. Möge die Macht mit euch sein und danke für diese wohltätige Mission!