Hello Kitty schenkte Lächeln

 

Anfang Juni begrüßten wir im St. Anna Kinderspital einen ganz besonderen Gast: „Hello Kitty“. Die 50-jährige Kultfigur besuchte uns im Zuge des „Sanrio Nakayoku Projects“, einer Initiative, die sich weltweit für ein Miteinander geprägt von „Nakayoku“ (Freundschaft) und Mitgefühl einsetzt.

 

Wenn Menschen sich begegnen, verbindet eine Kleinigkeit ganz besonders: ein Lächeln. Genau diese Reaktion zauberte „Hello Kitty“ bei ihrem Rundgang auf viele Gesichter unserer Patient*innen, deren Eltern und unserer Mitarbeiter*innen. Sie schenkte Groß & Klein damit wertvolle Freudenmomente im Spitalsalltag.

 

Der Besuch der Kultfigur von Sanrio bot der Leitung des St. Anna Kinderspitals auch die Gelegenheit, sich mit hohen Vertreter*innen des japanischen Unternehmens, dem japanischen Botschafter, Seiner Exzellenz Ryuta Mizuuchi & seiner Gattin, und einer Delegation der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA um CEO Michael Otter über die Geschichte und aktuelle Entwicklungen des St. Anna Kinderspitals auszutauschen. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement und das große Interesse an unserer Institution.

Held*innen im Hasenkostüm

 

Die Eventkletterer überraschten junge Patient*innen vor Ostern im St. Anna Kinderspital samt bunten Eiern, Luftballons und Seifenblasen. Verkleidet als Osterhase, Hund, Huhn und schwarzes Schaf schwebten Peter Schuster & Team durch die Lüfte. Ein Cape benötigten sie für ihren spektakulären Auftritt nicht. Denn als professionelle Industriekletterer beherrschen sie den sicheren Umgang mit Seilen und Klettergeschirr. So erreichten sie auch jene Patient*innen, die die Osterfeiertage im Spitalsbett verbringen mussten.

 

Im Namen des St. Anna Kinderspital-Teams bedanken wir uns ganz herzlich bei Peter Schuster & Team für eine gelungene Osterüberraschung. Mit ihrer großzügigen Zeitspende und vollem Einsatz schenkten sie den jungen Patient*innen und deren Familien wertvolle Freudenmomente.

 

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© Markus Hechenberger

Am 13. Dezember erlebten wir im St. Anna Kinderspital einen zauberhaften Moment: Das Wiener Christkind stattete uns einen Besuch ab. Mit strahlenden Augen und einem Sack voller Geschenke ging es durch die Stationen und Ambulanzen, um den Kindern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Eine herzerwärmende Geste, die den Alltag unserer kleinen Patient*innen ein wenig bunter machte.

 

Ein besonderer Dank gilt dem Wiener Christkind für diesen berührenden Besuch sowie unseren engagierten Elementarpädagog*innen, die durch ihre Hingabe und Einsatzbereitschaft nicht nur solche Begegnungen ermöglichen, sondern auch dafür sorgen, dass diese Momente für unsere kleinen Patient*innen zu unvergesslichen Erlebnissen werden.

Am 11. Dezember 2023 erlebten unsere kleinen Patient*innen im St. Anna Kinderspital einen unvergesslichen Tag! Fünf talentierte Darsteller*innen der Musik- und Kunstakademie führten eine eigens für sie angepasste 30-minütige Version ihres Musicals „Einhörner gibt es wirklich“ (Buch, Musik, Regie: Stefanie Mayer).

 

In dieser zauberhaften Geschichte durchläuft das Einhorn Milra Kompins zahlreiche Prüfungen und lernt, dass wahre Schönheit in Aufrichtigkeit und Güte liegt. Die Aufführung war nicht nur ein magisches Erlebnis für unsere kleinen Held*innen, sondern auch eine emotionale Reise für uns alle.

 

Ein besonderer Dank geht an die beeindruckenden Darsteller*innen der Musik- und Kunstakademie sowie an unsere engagierten Elementarpädagog*innen, die mit ihrer liebevollen Organisation diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.

 

Für alle, die das gesamte Musical erleben möchten, gibt es noch drei weitere Termine, und weitere werden folgen. Sichert euch eure Tickets hier (via Eventim.Light)

e Learning Inhalte
Das Wiener Bildungsinstitut stellt neben der Infrastruktur auch integrierte E-Learning-Inhalte zur Verfügung.

 

Wien. Das BFI Wien unterstützt das St. Anna Kinderspital dabei, die Belegschaft wissenstechnisch am Puls der Zeit zu halten und hat ein maßgeschneidertes Lernmanagement-System für professionell aufbereitete Lerninhalte implementiert sowie Unterstützung bei der Digitalisierung von Lehrinhalten geboten.
Barbara Hahn, Geschäftsführerin und Pflegedirektorin des St. Anna Kinderspitals: „An das Thema der Personalentwicklung legen wir dieselben Qualitätsmaßstäbe wie an die medizinische und psychosoziale Betreuung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“ Diesbezüglich sei man auch schon in der Vergangenheit gut aufgestellt gewesen. Ergänzend zum etablierten Präsenzschulungsprogramm habe St. Anna aber eine effiziente, zentral gesteuerte Verwaltung sämtlicher hausinternen E-Learningprozesse gesucht.
„Mit dem BFI Wien haben wir einen erfahrenen Partner an der Seite, der uns ein Rund-um-Sorglospaket anbieten konnte.“ So hat das BFI Wien nicht nur die technische Installation und das Hosting des Systems, sondern auch die Schulung der Key-User und die Erstellung integrierter E-Learning-Inhalte übernommen. „Damit können wir uns vollends auf unsere Kernkompetenz konzentrieren“, so Hahn.

Kernstück der maßgeschneidert für St. Anna eingerichteten digitalen Lernumgebung ist das Open Source-System moodle. Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer BFI Wien: „Die international renommierte Lernplattform besticht durch Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität in der Gestaltung und Skalierbarkeit – die ideale Basis, um der eigenen Belegschaft professionelle E-Learning-Inhalte zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis zur Verfügung stellen zu können.“

 

Digitale Mitarbeiterschulung im Kommen

 

Generell sieht der BFI Wien-Chef das Thema „digitale, interne Mitarbeiterschulung“ nicht erst seit Corona im Aufwind: „In der beruflichen Weiterbildung sind digitale Lernformate schon lange im Einsatz.“ Von kurzen Videos zu sicherheitsrelevanten Themen bis hin zu umfangreichen Programmen der Personalentwicklung – digitale Lernangebote gibt es mittlerweile für nahezu jeden Bereich. „Als Generalist haben wir den Vorteil, branchenübergreifendes Fach-Know-how in einem breiten inhaltlichen Spektrum anbieten zu können und sehr individuell auf die Firmenanforderungen einzugehen. Sowohl in Präsenzschulungen, aber natürlich auch in digitaler Form“, so Lackinger.

Nicht zuletzt der gestiegene Home Office-Anteil der letzten Monate habe der Akzeptanz von digitalem Lernen nochmals einen massiven Schub gegeben. Lackinger: „Orts- und zeitungebunden zu lernen, erlaubt es, selbst in einem dicht getakteten Arbeitsalltag an der eigenen Qualifizierung zu arbeiten.“ Für die Arbeitgeber biete eine maßgeschneiderte digitale Lernumgebung neben effizientem und dokumentierbarem Wissenstransfer auch messbaren Lernerfolg – „und damit nicht nur die Sicherheit, dass verpflichtende Schulungen absolviert wurden, sondern einen Wettbewerbsvorteil durch eine optimal geschulte Belegschaft“, so Lackinger abschließend.

St Anna Schmerztherapie
Kunstprojekt 10 Jahre Schmerz-Arbeitsgruppe

 

Eigentlich wollten wir, die Schmerz Arbeitsgruppe des St. Anna Kinderspitals, letztes Jahr groß feiern. Feiern, dass wir seit 10 Jahren unermüdlich und voller Hingabe ein bestmögliches Schmerzmanagement im St. Anna Kinderspital vorantreiben. Feiern, dass wir ein engagiertes und beständiges Team aus 13 Multiplikatorinnen sind und uns bis jetzt beinahe 60-mal getroffen haben. Feiern, dass es uns gelungen ist, eine einheitliche und regelmäßige Schmerzeinschätzung und Schmerzprävention etabliert zu haben. Feiern, dass wir 20 hausinterne Dokumente und 6 Drucksorten wie Folder oder Poster rund um das Thema Schmerz erstellt haben. Feiern, dass wir 32 Schmerz-Fortbildungen abgehalten und sieben Artikel veröffentlicht haben. Und vor allem feiern, dass wir selbst so viel in den letzten Jahren gelernt haben. Oder um es mit den Worten der Marie von Ebner-Eschenbach zu sagen: „Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen“.

Groß feiern, das war und ist ja bekanntlich in diesen besonderen Zeiten leider nicht möglich. Wie kann man also so einen stolzen Moment mit anderen teilen und es trotz allem zelebrieren?

 

Unbeschreiblicher Schmerz

 

Schmerzen zu beschreiben ist oft nicht einfach. Der Schmerz ist eine essenzielle und elementare Empfindung, die jedem Menschen irgendwann einmal im Laufe seines Lebens widerfährt. Trotz dieser Tatsache lässt sich die subjektive Empfindung nur schwer sprachlich vermitteln, denn Schmerz hat unendliche viele Erscheinungsformen. Vom eigenen Schmerz hat man eine klare und konkrete Vorstellung. Wie er sich bei anderen Menschen anfühlt, entzieht sich hingegen unserer Kenntnis. Seine Unfassbarkeit für die nicht Betroffenen ist ein wesentliches Charakteristikum des Schmerzes. So präsentiert sich der Schmerz als etwas nicht Kommunizierbares, das weder zu leugnen noch zu beweisen ist.

 

Schmerzbilder

 

Bilder bestimmen unseren Alltag und haben oft mehr Aussagekraft als Worte. Warum also Bilder nicht für unsere Zwecke einsetzen und den Schmerz in persönlichen Darstellungen öffentlich machen? Schmerzdarstellungen wirken unmittelbar und transportieren intensive Botschaften. Anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums wurden deshalb alle dreizehn Multiplikatorinnen der Schmerz AG des St. Anna Kinderspitals und weitere Kolleginnen aus dem Bereich der Ergotherapie und der psychosozialen Abteilung dazu eingeladen, Schmerzen, die sie schon einmal selbst erlebt bzw. bei anderen wahrgenommen haben, aber auch Erfolge der Schmerz AG in Bildern künstlerisch sichtbar zu machen.

 

Künstlerischer Weg

 

Daraus ist ein Gesamtbild aus 16 Teilen entstanden, wo auch jedes einzelne und schließlich das Gemeinsame für sich spricht. Jedes Schmerzbild ist stets mit einer Botschaft verknüpft: „Kunsttränen“ oder auch „Freudentränen“. Freude darüber, dass es uns gelungen ist, trotz widriger Umstände unser Jubiläum auf künstlerischem Wege zu feiern. Unser Kunstwerk ist noch bis Ende Mai im St. Anna Kinderspital ausgestellt und zwar im 1. Stock im Gang vor der Pflegedirektion.

 

 

Mag. phil. Arabella Baraka
Mitarbeiterin der Stabstelle Qualität und Entwicklung in der Pflege im St. Anna Kinderspital und u.a. Leiterin der Schmerz Arbeitsgruppe